Weiterbildung in analytischer Gruppentherapie
Gruppentherapie ist im Zeitalter digitaler Vernetzung, Individualisierung und „kontaktreicher Vereinsamung“ hochaktuell und darüber hinaus ein wirksames und effizientes Therapieverfahren.
Die Gruppe ist ein Mikrokosmos, in dem sich Bewusstes und Unbewusstes, Individuelles und Soziales, Privates und Öffentliches begegnen. Konflikthafte alte Beziehungsmuster werden sichtbar, verständlich und bearbeitbar.
So hilft die Gruppe, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und psychische Beeinträchtigungen zu überwinden.
Als aus der Psychoanalyse abgeleitete Methoden bieten die psychoanalytische und die tiefenpsychologische Gruppenpsychotherapie die Chance, korrigierende emotionale Erfahrungen im Schutzraum der Gruppe in realer Interaktion zu machen.
Die Weiterbildung richtet sich an Erwachsenen-TherapeutInnen.
Nächster Starttermin: 1. April 2027
Ein Einstieg ist auch im laufenden Semester möglich.
Infos und formlose Bewerbung unter Kontakt.
Wir senden Ihnen dann einen Bewerbungsbogen und informieren Sie über die weiteren Schritte.
Das Institut
Das Institut für Analytische Gruppenpsychotherapie und Psychodynamik (IAGD) e.V. vermittelt ÄrztInnen und PsychologInnen eine Weiterbildung zum/zur GruppentherapeutIn nach den Maßgaben der KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung).
Das IAGD e.V. ist anerkannte Weiterbildungsstätte der D3G (Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie e.V.), Mitglied der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e.V. und arbeitet mit der Klinik und dem Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Düsseldorf sowie dem Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Düsseldorf e.V. zusammen.
Vorstand
Prof. Dr. med. Bertram von der Stein, Köln †
Prof. Dr. med. Matthias Franz, Neuss
Dr. med. Norbert Hartkamp, Solingen
Dr. med. Georg Fischer-Varvitsiotis, Düsseldorf
Dr. med. Elke Horn, Düsseldorf
Wir trauern um unseren langjährigen Vorstandsvorsitzenden
Prof. Dr. Bertram von der Stein, der Anfang Juli viel zu früh verstorben ist. Er hat als herausragender Psychoanalytiker unser Institut maßgeblich geprägt und fehlt uns sehr.